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Tunika nähen Tunika nähen

Tunika nähen

Schon die alten Römer trugen Tuniken als Alltagskleidung. Bis heute hat sich der Stil natürlich etwas verändert, aber die Tunika ist nach wie vor sehr beliebt. Schaut man mal auf den Unterschied zum Kleid oder der Bluse, dann fällt folgendes auf: die Tunika ist länger als die Bluse, aber kürzer als das Kleid. Sie verfügt über keine Knopfleiste wie die Bluse, und im Gegensatz zum Kleid verfügt die Tunika zumeist über mehr Weite. Sie schmeichelt jeder Figur.

Material

Fertige Tunika
  1. 1 x 1,40 m Stoff (Webware oder Jersey)
  2. Schnittmuster
  3. Nähmaschine
  4. Schere, Nadel, Nähgarn, Stecknadeln
  5. Kamsnap oder Knopf


Schneidet den Stoff gemäß des Schnittmusters mit Nahtzugabe zu.

Die hier gezeigte Tunika ist nach einem Gratisschnittmuster in Größe 134 aus Baumwollwebware genäht. Es wurde eine Kindergröße gewählt, damit alle Nähschritte übersichtlich gezeigt werden können. Unzählige Schnittmuster sind im Internet zu erhalten und jedes hat eine andere Herangehensweise beim Nähen. Diese süße Tunika hat schon etwas Extravagantes an sich, ist aber ganz leicht zu nähen. Viel Vergnügen dabei.

Nähbeginn

  • 1) Wenn ihr Webware für die Tunika nutzt, dann empfiehlt es sich, alle Kanten vorher mit einem Zickzackstich zu versäubern. Dieser Schritt entfällt natürlich bei Jersey.

  • 2) Beim Zuschneiden ist euch sicherlich aufgefallen, dass das untere Teil der Tunika sehr viel weiter ist als das Oberteil. Es muss gerafft oder in Falten gelegt werden. Am einfachsten ist es, mit Nadel und Faden großzügige Stiche von einem zum anderen Ende des Stoffes zu machen und die Falten gleichmäßig zu verteilen.

  • 3) Steckt euch mit Stecknadeln das gekräuselte Unterteil an das Oberteil (die Stoffe liegen dabei rechts auf rechts) und näht es fest.

  • 4) Damit die Falten schön liegen bleiben, näht einmal von rechts nah an der vorher genähten Naht entlang.

Schritt nur für Webware

VORSICHT: Wenn ihr mit Webware näht, dann ist dieser Schritt wichtig! Falls ihr Jersey verwendet, dann könnt ihr ihn einfach übergehen.

Webware verfügt im Gegensatz zum Jersey über keinerlei Dehnbarkeit. Darum ist es wichtig, am Rückteil der Tunika einen Schlitz anzubringen, damit der Kopf durch den Ausschnitt passt. Schneidet am Rückteil mittig einen etwa 6 cm langen Schlitz in das Oberteil.

Legt euch – wie auf dem linken Foto gezeigt – von rechts (also von außen) ein genügend großes Stoffstück mit der linken Seite zu euch (also wieder rechts auf rechts) darauf und schneidet das ebenfalls 6 cm ein.Näht dieses Stück Stoff nun füsschenbreit am Oberteil fest. Dabei wendet ihr – wie auf dem rechten Foto - am unteren Rand der Naht die Nadel, näht ein kleines Stück und beendet die Naht wieder füsschenbreit nach oben.

Ecken diagonal etwas eingeschnitten.

Schneidet die Ecken diagonal etwas ein. Achtet darauf, dass ihr nicht in die Naht schneidet! Nun klappt ihr das Stoffstück nach innen, bügelt es ordentlich und näht es einmal ringsherum auf dem Rückteil der Tunika fest. Verschließt diesen Schlitz oben mit einem Kamsnap oder bringt einen Knopf an. Näht nun die Schulternähte der Tunika zusammen.

Weiteres Vorgehen für Webware und Jersey

Ab hier geht es auch für die Jerseynäher weiter. Schneidet einen langen Streifen (etwas länger als der Ausschnitt groß ist) mit einer Breite von 4 cm aus. Das wird das Schrägband für den Ausschnitt. Falls ihr bereits fertiges Schrägband habt, dann könnt ihr diesen Schritt natürlich wieder auslassen.

Am einfachsten ist die Herstellung eines Schrägbandes mit dem Bügeleisen: bügelt euren Stoffstreifen einmal in der Mitte umgeklappt. Dann faltet ihr erst das untere Ende des Streifens bis zur Mitte, bügelt es und macht es genauso mit dem oberen. Bügelt das Schrägband ordentlich, damit es beim Nähen schön flach liegt.

Beginnt mit dem Festnähen des Schrägbandes hinten an eurem Schlitz. Faltet dafür das Schrägband am Ende einmal etwa 1 cm nach innen. Natürlich könnt ihr euch vorher das Schrägband mit Stecknadeln feststecken. Wenn ihr beim Festnähen etwa 2 cm vor dem Schlitz angekommen seid, dann kürzt ihr das Band so ein, dass es ausreichend ist, es wieder 1 cm nach innen einzuschlagen. Beendet die Naht. Im nächsten Schritt werden die Armlöcher umgenäht. Da ihr ja bereits alle Kanten versäubert habt, schlagt den Stoff etwa 1 cm nach innen um und näht ihn fest. Nun werden die Seitennähte geschlossen. Hierbei empfiehlt es sich, Stecknadeln zu benutzen. Achtet darauf, dass alle Nähte direkt aufeinander liegen. Schließt beide Seiten. Jetzt braucht ihr nur noch den Saum umnähen und fertig ist die süße Tunika.

Fertige Tunika.
Fertige Tunika Nahansicht.
* Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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